Herstellung unserer mexikanischen Hängematten

Jede Hamacama Hängematte ist ein Unikat und wird unter Fair-Trade Bedingungen per Hand in Mexiko gewoben

Wo werden Hamacama Hängematten hergestellt?

Hamacama Hängematten kommen aus Mérida, einer Stadt auf der Halbinsel Yucatán in Mexiko.

Übrigens: Geschichtlich gilt dieses Gebiet als eines der vermutlichen Geburtsstätten von Hängematten.
Auf mehr als 1000 Jahre alten Tongefäßen, gibt es Abbildungen von hochrangigen Maya Persönlichkeiten in Hängematten (siehe Geschichte der Hängematte).

Hamacama Classic Netzhängematten

Unser klassische bunte und naturfarbene Matrimonial Hängematte, wie sie in Mexiko weitverbreitet sind

Handarbeit unter Fair-Trade-Bedingungen

Eine Fair-Trade zertifizierte Hängematte ist keine Selbstverständlichkeit. Unsere Partnerfirma in Mexiko ist einer der wenigen Hersteller von mit zwei unabhängigen Fair-Trade-Zertifizierungen

1. Zertifizierung: Certified B Corporations (Website)

Eine internationale und gemeinnützige Organisation die Unternehmen zertifiziert die soziale Nachhaltigkeit und Umweltschutz unterstützen. Das heißt, dass der Handel mit unseren Hängematten den Webern und deren Dorf-Gemeinde nützt und niemand ausgebeutet wird. Das Zertifikat muss alle drei Jahre erneuert werden.

2. Zertifizierung: Fair Trade Federation (Website)

Gegründet in 1994 und aktives Mitglied der World Fair Trade Organization. Zertifiziert wird die faire Bezahlung und direkter Handel basierend auf Transparenz und Respekt.

Jede Hängematte ein Unikat: Was bedeutet das?

Jede Hängematte wird per Hand gewoben und in 4 Schritten entsteht eine einzigartige Hängematte

Eine kleine Manufaktur stellt Baumwollfäden bereit. Bei farbigen Hängematten wird die Baumwolle zudem gefärbt. Ausnahme sind die hochwertigen merzerisierten Baumwollfäden der Heaven Hängematte die zugekauft werden (1. Schritt).

Die Tragfläche der Hängematten wird von Maya-Frauen und Männern im eigenen Haus mit den bereitgestellten Baumwollfäden gewebt.

Dazu verwenden sie einen Holzrahmen (2. Schritt), der die Größe der Tragfläche bestimmt.

Mit einem händischen Weberschiffchen (auch Weberspindel genannt), verknüpfen sie die Fäden (3. Schritt).

Die Knüpftechnik ist eine alte Tradition und wird von Generation zu Generation von der Mutter an ihre Tochter weitergegeben. Die meisten dieser Familien zählen zur klassischen Mittelschicht. Die Männer gehen zum Arbeiten außer Haus, während die Frauen zu Hause bleiben, die Hausarbeit verrichten und auf die Kinder achtgeben. Um sich einen kleinen Zuverdienst zu ermöglichen, stellen sie die Hängematten-Tragflächen her.

Video Beispiel Webetechnik (1:25 min)

Ein Organisator im Dorf betreut eine kleine Manufaktur, in der drei bis fünf Männer angestellt sind.
Sobald die Maya-Frauen eine Tragfläche fertig haben, werden die Tragflächen abgeholt und zur Fertigstellung in den kleinen Betrieb gebracht.
Dort werden an die Tragflächen die Fäden für die Aufhängung angeknüpft und die Anknüpfpunkte geknotet (4. Schritt).

Anschließend falten die Angestellten die Hängematte in klassischer Maya-Tradition zusammen und verschnüren sie mit einem Baumwollfaden, um sie transportfähig zu machen.

Wie leben die Maya-Familien heute?

Hängematte sind die Schlafstätte, die man in jedem Maya-Haus findet. Während des Tages werden die Hängematten abgenommen, um Platz zu schaffen. Zum Schlafen oder Siesta halten wird die Hängematte schnell an den zwei Haken wieder aufgehängt.

Von klein an sind die Maya-Kinder an das Schlafen in der Hängematte gewöhnt. Schon die Babys werden statt in eine Wiege in die Hängematte gelegt. Mit der richtigen Knotentechnik können sie hier nicht herausfallen. Und das Schaukeln wiegt sie in den Schlaf.